Südtirol: Ansitz Feldererhof in Kaltern am See

„Tradition als Motor der Modernisierung“ (Südtirol, Italien)

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Auf der Reise durch Südtirol, trifft man heute überall auf hochwertige Bauwerke jeglicher Couleur: Von Thermen über Winzerbetriebe bis hin zu Hotels und öffentlichen Gebäuden finden sich in nahezu jeder Region Südtirols sowohl moderne als auch traditionelle Gebäude. Sie ergänzen die ohnehin beeindruckende alpine Kulturlandschaft mal stimmig, mal kontrastreich.

War hier eine langfristige Strategie am Werk, die Baukultur als Alleinstellungsmerkmal der Region „erfunden“ und konsequent für die touristische Entwicklung genutzt hat? Nein, dies wäre eine Fehlinterpretation. Zwar spielt Baukultur im Tourismusmarketing Südtirols eine wichtige Rolle, ihr hoher Stellenwert ist aber nicht das Ergebnis einer Strategie, sondern beruht vielmehr auf der im Alpenraum weit verbreiteten Tradition, die traditionelle Bausubstanz zu bewahren und weiterzuentwickeln. Das hohe baukulturelle Bewusstsein der Bewohner ist nicht zuletzt ihrer starken Identifikation mit der Region zu verdanken. Diese Verbundenheit wurde wiederum begünstigt durch die besondere Lage Südtirols und seine wechselhafte Geschichte voller Bedrohungen.

Auszug aus der Publikation "Regionale Baukultur und Tourismus"

Layout der Publikation: Beispiel Südtirol

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